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Glosse:Das Streiflicht

(SZ) Dass Hunde als politische Nutztiere besonders beliebt sind, ist bekannt und gut erforscht. In Deutschland beginnt ihre Geschichte spätestens mit Bismarcks Reichsdoggen, mit Dr. Martin Luther, dem Dackelmischling der einstigen Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, erklomm sie ihren bisher höchsten Gipfel. Aktuell muss man zu dem Thema eigentlich nur so viel sagen: Barack Obama hatte einen Hund, mit Joe Biden werden im Januar sogar zwei ins Weiße Haus einziehen, von denen einer - Major - der erste First Dog überhaupt aus dem Tierheim ist. Und Donald Trump? Hat keinen Hund und mag keine Hunde. Nicht mal zur Einschüchterung politischer Gegner hat er für sie Verwendung, so wie das Wladimir Putin, Trumps Buddy mit der kalten Schnauze, in Moskau seit Jahren erfolgreich praktiziert.

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