Social MediaRechte Ausweichmanöver

Lesezeit: 3 Min.

Gettr wird in einigen Communitys als "Alternativplattform" vorgeschlagen.
Gettr wird in einigen Communitys als "Alternativplattform" vorgeschlagen. (Foto: Alamy Stock Photos / ZUMA Press/mauritius images / Alamy Stock P)

Neue Rechte und Verschwörungsgläubige behaupten, Facebook und Twitter würden sie zensieren - und gründen Ersatzplattformen. Gettr zum Beispiel. Kann sich das etablieren?

Von Christoph Koopmann und Lea Weinmann, München

Ein paar Beispiele dafür, wer auf dem ziemlich jungen sozialen Medium Gettr in den vergangenen Wochen mit persönlichen Worten begrüßt worden ist: diverse AfD-Abgeordnete, der selbsternannte "Alternativ"-Journalist und Corona-Verschwörungsfantast Boris Reitschuster, der einstige Verfassungsschutzchef und jetzige Rechtsausleger Hans-Georg Maaßen. Letzterem schrieb Gettr-Gründer Jason Miller, jahrelanger Berater Donald Trumps, Mitte Dezember öffentlich: "Es ist eine Ehre, Sie dabeizuhaben." Gemäßigte, liberale oder gar linke Stimmen findet man eher nicht in der selbsternannten "Heimat der freien Meinungsäußerung".

Zur SZ-Startseite

Messengerdienst
:Wer betreibt Telegram?

Telegram gehört für viele Sicherheitsbehörden zu den gefährlichsten Unternehmen der Welt - und das nicht erst seit dem Krieg. Auch deutsche Behörden fragen sich, wer die Plattform betreibt. Protokoll einer Kontaktaufnahme.

SZ PlusVon Christoph Koopmann und Ronen Steinke

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: