Der getötete iranische Staatschef Ayatollah Ali Chamenei ist in seiner Heimatstadt Maschhad bestattet worden. Die Beisetzung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wie mehrere iranische Medien berichteten. Überschattet wurden die einwöchigen Trauerfeiern () von der jüngsten militärischen Eskalation zwischen Iran und den USA im Streit um die Straße von Hormus. Trotzdem gehen die Friedensbemühungen weiter. „Die technischen Gespräche laufen weiter“, sagte ein US-Regierungsbeamter. Katar, Pakistan und andere regionale Vermittler setzen sich dem US-Nachrichtenportal Axios zufolge dafür ein, die Verhandlungen über ein Atomabkommen wiederzubeleben. In den vergangenen Tagen hatte das US-Militär mehrere Angriffswellen gegen Ziele in Iran geflogen. Begründet wurde dies mit Attacken auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus, für die die USA Teheran verantwortlich machten. Iran reagierte mit Angriffen auf Kuwait, Bahrain und Jordanien.