GesundheitspolitikBraucht es 93 gesetzliche Krankenkassen?

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Dass im Gesundheitswesen gespart werden muss, ist klar - aber wie und an welchen Stellen ist offen.
Dass im Gesundheitswesen gespart werden muss, ist klar - aber wie und an welchen Stellen ist offen. GKV-Spitzenverband/dpa

Das Gesundheitssystem in Deutschland wackelt, überall muss gespart werden – gleichzeitig gibt es 93 gesetzliche Krankenkassen. Hausärzte fordern: Bitte zusammenstreichen. Warum es so einfach nicht ist.

Von Michaela Schwinn

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In den kommenden Monaten und Jahren könnte es für Arztpraxen, Krankenhäuser, Pharmakonzerne und am Ende auch für Patientinnen und Patienten ungemütlich werden. An allen Ecken und Enden wird gespart werden müssen, um die maroden Krankenkassen vor der Pleite zu bewahren – und, um zu verhindern, dass die Beiträge der Versicherten immer weiter steigen. Vorschläge, wo genau gespart werden könnte, gibt es zuhauf. Erst vor wenigen Tagen präsentierte eine Kommission aus zehn Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen im Auftrag des Gesundheitsministeriums 66 Maßnahmen, um die Kassen zu sanieren: etwa eine höhere Patientenbeteiligung bei Medikamenten, geringere Arzthonorare oder eine Zuckersteuer.

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