Gerhard Schröder zu Nord Stream 2„Herr Vorsitzender, können Sie diesen Mist beenden“

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Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder 2023 in seinem Haus in Hannover. Von dort beantwortet er per Video die Fragen des Schweriner Untersuchungsausschusses.
Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder 2023 in seinem Haus in Hannover. Von dort beantwortet er per Video die Fragen des Schweriner Untersuchungsausschusses. (Foto: Friedrich Bungert)

Gerhard Schröder verteidigt als Zeuge im Schweriner Landtag den Bau von Nord Stream 2 und die Klimaschutzstiftung. Es wird ein mehr als denkwürdiger Auftritt des Altkanzlers.

Von Jana Stegemann, Schwerin

Eigentlich hätte Gerhard Schröder schon Anfang des Jahres im Schweriner Schloss aussagen sollen. Doch damals meldete er sich einen Tag vor seiner Vernehmung plötzlich krank. Auch einen zweiten Termin im März hat er abgesagt – weil er wegen eines Burn-outs in ärztlicher Behandlung sei. Befragen wollte ihn der Untersuchungsausschuss, der seit Jahren den Bau von Nord Stream 2 und die Vorgänge rund um die Klimaschutzstiftung des Landes Mecklenburg-Vorpommern aufzuarbeiten versucht, zu seiner Rolle beim Bau der Erdgasleitung von Russland durch die Ostsee nach Deutschland.

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