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Proteste in Minneapolis:Flammende Wut

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd schlägt der Zorn einiger Demonstranten in der US-Stadt Minneapolis in Zerstörung um. Die Bilder.

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Nach dem Tod von George Floyd

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Der Tod des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis hat in den Vereinigten Staaten erneut eine Diskussion über Rassismus und Polizeigewalt entfacht. Den dritten Tag in Folge gingen Menschen auf die Straße, um dagegen zu demonstrieren.

Black lives matter protest

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Dabei schlug die Wut und die Verzweiflung einiger Demonstranten auch in Gewalt um. Sie setzen mehrere Gebäude in der Stadt in Brand.

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Als symbolträchtiger Ort zog vor allem das Polizeirevier des 3. Bezirks der Stadt (im Hintergrund) den Zorn der Menschen auf sich, die Feuer legten und das Gebäude schwer beschädigten.

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Einige Teilnehmer an der Aktion drangen dabei auch in das Innere des Gebäudes vor.

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Ein Ausschnitt des Videos, welches die Proteste vor drei Tagen anheizte und die Dauerthemen Rassismus und Polizeigewalt in den USA zurück auf die Agenda holte. Ein weißer Polizist drückt sein Knie mehrere Minuten lang auf Hals und Nacken des 46-jährigen Floyd, der wiederholt um Hilfe flehte, bevor er das Bewusstsein verlor. Wiederholt sagte der Afroamerikaner: "Ich kann nicht atmen." Er wurde kurz danach in einem nahen Krankenhaus für tot erklärt. Floyd soll zuvor versucht haben, in einem Supermarkt mit einem gefälschten Geldschein zu bezahlen.

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Die insgesamt vier involvierten Polizisten wurden entlassen, aber bislang weder festgenommen noch angeklagt.

Nach dem Tod von George Floyd

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Ein Demonstrant läuft mit einer US-Flagge an einem brennenden Gebäude vorbei. Die Flagge wird dabei auf dem Kopf gezeigt: ein internationales Signal für einen akuten Notstand - oder aber für Widerstand und politischen Protest.

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Dieses Foto wurde vom Dach des attackierten Polizeigebäudes aus aufgenommen.

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US-Präsident Donald Trump nannte die Demonstranten "Rowdys", die das Andenken an George Floyd, entehrten. Das werde er nicht zulassen, sagte Trump, der unter anderem dem Bürgermeister der Stadt totales Versagen vorwarf und damit drohte, die Nationalgarde eingreifen zu lassen. "Irgendeine Schwierigkeit und wir werden die Kontrolle übernehmen, aber wenn die Plünderungen beginnen, beginnt das Schießen", twitterte der Präsident. Twitter markierte den Tweet später als "gewaltverherrlichend". Dies dürfte den aktuellen Streit Trumps mit dem Netzwerk weiter anfachen.

© SZ.de/dpa/AP/Reuters/AFP/jael

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