Vor einer Woche räumte die Staatskanzlei außerdem ein, dass das Ehepaar Milbradt von der SachsenLB 1996 und 1999 Kredite von insgesamt etwa 172.000 Euro in Anspruch genommen hatte, um damit in Fonds-Produkten einer Landesbank-Tochter insgesamt etwa 360.000 Euro zu investieren.

Der Druck wurde zu groß: Am 14. April kündigte Sachsens Ministerpräsident Milbradt seinen Rücktritt von allen Ämtern an. Als Nachfolger schlug er Finanzminister Stanislaw Tillich (rechts) vor.

Foto: ddp Text: sueddeutsche.de/bavo/mkf

14. April 2008, 12:592008-04-14 12:59:00 ©