JustizFünf Männer wegen Verbrechen in Syrien angeklagt

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Die Beschuldigten sollen die Verbrechen in dem von Palästinensern bewohnten Damaszener Stadtviertel Jarmuk begangen haben.
Die Beschuldigten sollen die Verbrechen in dem von Palästinensern bewohnten Damaszener Stadtviertel Jarmuk begangen haben. (Foto: AP)

Der Generalbundesanwalt wirft fünf nach Deutschland geflüchteten Männern vor, während des Bürgerkriegs getötet, bedroht und gefoltert zu haben.  Es ist das erste Verfahren nach dem Fall des Assad-Regimes.

Von Lena Kampf und Mauritius Much

Mehr als ein Jahr schon tobte der Bürgerkrieg in Syrien, als am 13. Juli 2012, einem Freitag, zahlreiche Bewohner des Damaszener Stadtviertels Jarmuk friedlich gegen das Regime des syrischen Diktators Baschar al-Assad demonstrierten. Doch plötzlich stoppten Sicherheitskräfte und verbündete Milizen den Protestzug und begannen, auf die unbewaffneten Demonstranten zu schießen. Insgesamt sechs Menschen sollen sie im Laufe des Tages getötet und acht weitere verletzt haben.

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