Geheimnisse des SPD-Kanzlerkandidaten – 2. Steinbrück war ein miserabler Schüler

Peer Steinbrück war ein miserabler Schüler. Er blieb zweimal sitzen und verließ das Gymnasium mit drei Fünfen im Zeugnis - in Latein, Griechisch und Mathematik. Ein paar Jahre lang hielt er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, unter anderem in einer Lottoannahmestelle, einer Partnervermittlung und als Parkplatzwächter auf der Reeperbahn. Erst mit 21 Jahren machte er die fachgebundene Hochschulreife an der Staatlichen Handelsschule in Hamburg-Hohenfelde und studierte später in Kiel Volkswirtschaftslehre und Soziologie.

Das Foto zeigt Peer Steinbrück während seiner Amtszeit als Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen. Im Juni 2004 empfing er eine Klasse der Gemeinschaftsgrundschule aus Hilden. Hier gibt Steinbrück einer Schülerin nicht etwa Latein-Nachhilfe, sondern erklärt den Aufbau eines Ministeriums.

Bild: dpa/dpaweb 26. August 2013, 23:012013-08-26 23:01:19 © Süddeutsche.de/gla/beitz/leja