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Geheimdienste:BND: Keine Beweise für Desinformations-Kampagne Putins

"Wir hätten gerne die gelbe Karte gezogen", sagt ein Sicherheitsexperte. Aber es gab keine ausreichenden Beweise gegen Russland.

(Foto: Stefan Dimitrov)
  • Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz haben ein Jahr lang nach eindeutigen Beweisen für politische Einmischung Russlands in Deutschland gesucht.
  • Hintergrund ist die Sorge, dass Russland - wie angeblich bereits in den USA geschehen - in die Wahlen eingreifen könnte, etwa indem es geheime Dokumente veröffentlicht
  • Die Untersuchung wurde nach dem "Fall Lisa" von Kanzlerin Angela Merkel selbst in Auftrag gegeben.

Von Georg Mascolo, Nicolas Richter

Deutsche Geheimdienste haben keine eindeutigen Beweise für eine russische Desinformations-Kampagne gegen die Bundesregierung gefunden, geben aber dennoch keine Entwarnung. Das ist nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR das Ergebnis einer fast einjährigen Ermittlung durch den Bundesnachrichtendienst (BND) und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Ursprüngliche Überlegungen, die als geheime Verschlusssache eingestufte Untersuchung zumindest teilweise zu veröffentlichen, wurden fallen gelassen.

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