Die schwierige Versorgung von Kranken und Verwundeten im Gazastreifen wird UN-Angaben zufolge wegen immer neuer Vertreibungen durch das israelische Militär noch komplizierter. Humanitäre Einrichtungen müssten dann schließen und die Menschen ihrem Schicksal überlassen, schrieb das UN-Nothilfebüro Ocha. Anfang der Woche hatte Israel die Bewohner eines Gebiets in Chan Junis aufgerufen zu fliehen. Nach UN-Schätzungen flüchteten 150 000 Menschen aus Notbehausungen. Nur 16 von einst 36 Krankenhäusern im Gazastreifen können laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch eingeschränkt arbeiten.