Gazastreifen nach der WaffenruheAlltag in Trümmern

Was steht noch, was ist zerstört? Die Menschen, die im Gazastreifen leben, nutzen die Waffenruhe, um nach ihren Häusern zu sehen. Sie kämpfen sich durch die Verwüstung, die der Krieg hinterlassen hat - und beginnen vorsichtig mit dem Wiederaufbau.

Was steht noch, was ist zerstört? Die Menschen, die im Gazastreifen leben, nutzen die Waffenruhe, um nach ihren Häusern zu sehen. Sie kämpfen sich durch die Verwüstung, die der Krieg hinterlassen hat - und beginnen vorsichtig mit dem Wiederaufbau.

Oft sind Sessel und Sofa das Letzte, was den Menschen von ihrer Wohnung noch geblieben ist. Seit Beginn der Waffenruhe zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas am vergangenen Dienstag kehrt im Gazastreifen ganz langsam der Alltag zurück - ein Alltag in Trümmern.

Die folgenden Aufnahmen sind alle am 5. oder 6. August entstanden, also nach Beginn der Waffenruhe. Seitdem können Journalisten wieder in den Gazastreifen reisen. Während der Kämpfe in den Wochen zuvor war das Gebiet für Reporter und Fotografen oft nicht zugänglich. Bei Bildern aus dem Gazastreifen ließ sich damals eine wichtige Frage nicht eindeutig klären: Sind sie zum Zwecke der Propaganda angefertigt worden?

Bild: dpa 7. August 2014, 16:552014-08-07 16:55:09 © Süddeutsche.de/beb/rus