Hungersnot im Gazastreifen„Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig“

Lesezeit: 3 Min.

Eine palästinensische Mutter mit ihrem unterernährten Sohn, der an Zerebralparese leidet.
Eine palästinensische Mutter mit ihrem unterernährten Sohn, der an Zerebralparese leidet. Mahmoud Issa/Reuters

Mehr als hundert Organisationen warnen vor einer „Massenhungersnot“ im Gazastreifen, sogar ihre Mitarbeiter seien davon betroffen. Sie fordern von Israel, die Blockade von Hilfsgütern sofort zu beenden.

Von Katharina Erschov

Verheerend. So wird die Lage in Gaza nach Einschätzung von mehr als hundert internationalen Hilfsorganisationen bewertet. Mit drastischen Worten beschreiben sie in einem am Mittwoch veröffentlichten Appell die Zustände, die sich dort vor den Augen vieler lokaler Mitarbeitenden abspielen: „Da die Vorräte nun vollständig aufgebraucht sind, müssen humanitäre Organisationen mitansehen, wie ihre eigenen Kollegen und Partner vor ihren Augen dahinsiechen“, heißt es in ihrer Erklärung. Zu den Unterzeichnern gehören etwa Ärzte ohne Grenzen, Oxfam, Save the Children und die Welthungerhilfe.

Zur SZ-Startseite

Gaza
:„Es ist ganz normal, dass sie auf uns schießen“

Wer im Gazastreifen überleben will, muss schauen, dass er bei den GHF-Verteilstellen ganz vorn steht. Problem ist nur, dass da vorn auch die Wahrscheinlichkeit steigt, erschossen zu werden. Gaza und der Kampf ums Überleben.

SZ PlusVon Bernd Dörries und Leonard Scharfenberg

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: