NahostSie wollen endlich raus aus ihrem Leben im Müll

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Ein Mädchen füllt Wasser in einem Flüchtlingslager ab. Viele Menschen leben in Zelten, was in der Sommerhitze kaum zu ertragen ist.
Ein Mädchen füllt Wasser in einem Flüchtlingslager ab. Viele Menschen leben in Zelten, was in der Sommerhitze kaum zu ertragen ist. OMAR AL-QATTAA/AFP

Es sollte längst aufwärtsgehen für die Menschen in Gaza, die unter schrecklichen Bedingungen ums Überleben kämpfen. Doch Trumps „Friedensplan“ funktioniert nicht. Die Not wird noch größer.

Von Kristiana Ludwig, Kirjat Gat

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Vor einer Weile wünschte sich Shurouq, dass ihre Tochter endlich erfährt, wie es ist, auf einer Schaukel zu sitzen. Also bezahlte sie das Benzin, 200 Dollar für ein paar Liter, und fuhr mit ihr über die sandigen Straßen bis in eine andere Stadt. Denn dort gibt es noch einen Spielplatz. Früher war es ein öffentlicher Ort, wie überall sonst auf der Welt. Heute kostet Schaukeln 20 Dollar. Shurouq zahlte. Dann setzte sie sich vorsichtig hin, mit ihrer Tochter auf dem Schoß. Es sollte eine gute Erfahrung werden, dieses erste Mal. Sie umarmte sie und sagte zu ihr: „Jetzt geht es hin und her.“

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Im Schatten der Glitzer-Metropole Tel Aviv liegt Lod, eine arme, kriminalitätsgeplagte Stadt. Juden und Araber leben hier – gegeneinander. Besuch an einem Ort, den Israels Rechte zur Musterstadt machen will.

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