NahostIsrael gibt zu, dass in Gaza 70 000 Palästinenser getötet wurden

Lesezeit: 3 Min.

Die Leiche von Sham Abu Hadaiyd, getötet durch das israelische Militär, auf dem Weg zur Beerdigung in Chan Yunis, Gaza, am 31. Januar 2026.
Die Leiche von Sham Abu Hadaiyd, getötet durch das israelische Militär, auf dem Weg zur Beerdigung in Chan Yunis, Gaza, am 31. Januar 2026. Abdel Kareem Hana/AP

Lange hatte die Regierung von Benjamin Netanjahu die Todeszahlen als Hamas-Propaganda abgetan. Nun akzeptiert die Armee die Daten weitgehend. Neuer Streit ist allerdings absehbar.

Von Bernd Dörries, Beirut

Am Wochenende kamen noch einmal mehrere Dutzend dazu, 32 Menschen wurden nach palästinensischen Angaben am Samstag von der israelischen Armee getötet. Die Angriffe hätten Terroristen der Hamas gegolten, die das Tunnelsystem verlassen hätten, sagt die Armee. Getroffen wurde offenbar aber auch ein Zelt mit Flüchtlingen in Chan Yunis, Ärzte berichten davon, dass bei einem Luftangriff auch ein Wohnhaus getroffen wurde, wobei drei Kinder und zwei Frauen ums Leben kamen.

Zur SZ-Startseite

Krieg in Gaza
:Was lässt Israel von Gaza übrig?

Die „Gelbe Linie“, die fast die Hälfte des Küstenstreifens abschneidet, sollte nur eine vorübergehende Grenze sein. Doch viele Palästinenser dort befürchten: Sie werden ihr Land nicht zurückbekommen.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: