Nahost-KriegStörfeuer gegen Trumps Gaza-Plan

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Bis zu 20 000 Hamas-Kämpfer sollen Schätzungen zufolge noch immer im Gazastreifen sein, versteckt in weitverzweigten Tunnelsystemen.
Bis zu 20 000 Hamas-Kämpfer sollen Schätzungen zufolge noch immer im Gazastreifen sein, versteckt in weitverzweigten Tunnelsystemen. (Foto: Jehad Alshrafi/AP/dpa)

Eine internationale Truppe soll einen künftigen Frieden in Nahost absichern. Aber gegen das Vorhaben Washingtons regt sich Widerstand – nicht nur von der Hamas.

Von Tomas Avenarius, Berlin

Dass die Hamas den Quertreiber geben würde, war zu erwarten. Kaum hatten die USA ihre Gaza-Resolution erfolgreich – ohne Veto der Russen und Chinesen – durch den Sicherheitsrat manövriert, blockierten die palästinensischen Islamisten. Denn die Entwaffnung der Hamas ist Bestandteil der UN-Resolution, die auf dem umstrittenen Gaza-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump fußt. Sie bleibt für die Militanten, die den Krieg um das Palästinensergebiet am Mittelmeer verloren haben, inakzeptabel. Hamas-Verhandler Osama Hamdan formulierte es so: „Wir nehmen nicht hin, dass wir uns entscheiden sollen, getötet zu werden oder uns zu ergeben.“

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