EnergieversorgungPutins Gaskrise kostete 50 Milliarden Euro

Lesezeit: 3 Min.

In Rehden, Niedersachsen, steht der größte deutsche Erdgasspeicher. Insgesamt sind die Gasspeicher im Land derzeit zu 55 Prozent gefüllt.
In Rehden, Niedersachsen, steht der größte deutsche Erdgasspeicher. Insgesamt sind die Gasspeicher im Land derzeit zu 55 Prozent gefüllt.
Foto: Hauke-Christian Dittrich

Nach Russlands Angriff auf die Ukraine stützte der Bund die Versorgung mit Strom und Gas. Jetzt legt er offen, wie viel Geld er dafür ausgab. Manche sagen, es sei noch viel mehr.

Von Michael Bauchmüller und Georg Ismar, Berlin

SZ bei Google bevorzugen

Die Lage war ernst, aber wegen Corona blieb der Kanzler vorsichtshalber in seiner Wohnung. Nur per Bildschirm verkündete Olaf Scholz Ende September 2022 den „Doppel-Wumms“. Russland nutze Energie als Waffe, Deutschland spanne „einen Abwehrschirm“ auf. Die Kosten sind zu dem Zeitpunkt egal: Der Winter ist nah, die Gaspreise sind nach dem Stopp der Gaslieferungen durch Russland in astronomische Höhen gestiegen. Bis zu 200 Milliarden Euro stellt der Bund zur Verfügung, sie sollen Gasfirmen retten und Haushalte vor explodierenden Kosten bewahren. Abgerechnet wird später. Und zwar jetzt.

Zur SZ-Startseite

Podcast „Auf den Punkt“
:Warum der Kanzler mehr positiven Populismus wagen könnte

In der Generaldebatte im Bundestag versucht der Kanzler, die AfD inhaltlich zu stellen. Was seiner Strategie fehlt, sind positive Zeichen für die Menschen im Land.

Von Bastian Brinkmann und Nadja Schlüter

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: