Diplomatie:Schnell noch Fakten schaffen

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Was kommt da? Vorerst nur eine Einlage der italienischen Gastgeber. Die Teilnehmer des G-7-Treffens beobachten Fallschirmspringer, die Flaggen der Teilnehmerstaaten tragen (von links): Charles Michel, Rishi Sunak, Olaf Scholz, Justin Trudeau, Ursula von der Leyen (dahinter Fumio Kishida), Emmanuel Macron, Joe Biden, Giorgia Meloni. (Foto: Domenico Stinellis/AP)

Der G-7-Gipfel soll zeigen, dass der Westen zusammensteht – noch jedenfalls. Deutlich wird die Sorge vor einer Rückkehr Donald Trumps. Und Emmanuel Macron und Olaf Scholz sind politisch angeschlagen.

Von Marc Beise, Nicolas Richter, Borgo Egnazia

Es ist schon dunkel an der süditalienischen Küste, der erste Gipfeltag fast vorüber, als der amerikanische Präsident den Zeigefinger der rechten Hand hebt. Joe Biden liest vom Teleprompter ab, eher monoton, offensichtlich müde, aber nun will er seinen Worten doch noch einmal Gewicht verleihen, hebt also die Hand halb hoch. Er zählt auf, was von diesem Gipfel bleiben soll, um der Ukraine zu helfen. Ein Sicherheitsabkommen mit Washington, ein 50-Milliarden-Kredit für Kiew, neue Sanktionen gegen Russland. Biden fasst es so zusammen: „Putin kann uns nicht aussitzen, er kann uns nicht spalten, und wir werden an der Seite der Ukraine stehen, bis sie sich in diesem Krieg durchsetzt.“

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