G-7-Gipfel:Elmau - ein Rückschritt für den Klimaschutz?

Lesezeit: 4 min

G-7-Gipfel: Kann er's noch zum Klimakanzler bringen? Als Gastgeber beim G-7-Treffen in Elmau hat Olaf Scholz sich einiges vorgenommen.

Kann er's noch zum Klimakanzler bringen? Als Gastgeber beim G-7-Treffen in Elmau hat Olaf Scholz sich einiges vorgenommen.

(Foto: Sean Gallup/Getty Images)

Comeback der Atomkraft, aufgeweichte Vereinbarungen und nun womöglich doch kein Klimaklub: In Elmau wird wieder einmal deutlich, dass die G-7-Länder unterschiedliche Strategien in der Energiepolitik verfolgen. Und Olaf Scholz provoziert den Ärger von Klimaschützern.

Von Thomas Hummel, Garmisch-Partenkirchen

Es war ein Moment, da hätten viele gerne in das Gesicht des Bundeskanzlers geblickt. Doch Olaf Scholz versteckte sich hinter den nicht einmal breiten Schultern von Joe Biden, als der am Rednerpult erklärte, die US-Regierung werde den Bau eines neuartigen kleinen Atomreaktors in Rumänien unterstützen. Natürlich ausgeführt von einer amerikanischen Firma. Dies solle "den Einfallsreichtum der USA im fortschrittlichen Nuklearsektor unter Beweis stellen", für Arbeitsplätze und Energiesicherheit sorgen. Und nebenbei diene es auch dem Klimaschutz.

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