G-7-Außenministertreffen:Krisenrat im Friedenssaal

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Außenministerin Annalena Baerbock versammelte am Donnerstag im Friedenssaal zu Münster ihre Amtskollegen der G-7-Staaten. An diesem Ort wurde 1648 der Friede von Münster besiegelt. (Foto: Friedemann Voigt/Getty Images; Titelseite: Rolf Vennenbernd/dpa)

Die Vertreter der wichtigsten Industrienationen besprechen in Münster, wie sie der Ukraine im Winter helfen können. Für Putins Vorgehen findet Annalena Baerbock deutliche Worte.

Von Paul-Anton Krüger, Münster

Zum Treffen der G-7-Außenminister hat Annalena Baerbock ihre Kollegen aus den wichtigsten westlichen Industriestaaten an einen hochsymbolischen Ort geladen: Sie beraten im historischen Rathaus von Münster, wo vor mehr als 370 Jahren über den Westfälischen Frieden verhandelt wurde. "Frieden durch Recht, dafür steht Münster, und dafür steht auch der Kreis der G 7", sagte die Grünen-Politikerin zum Auftakt der zweitägigen Zusammenkunft. Prinzipien wie die Souveränität und die territoriale Integrität von Staaten gingen auf die fünf Jahre währenden Verhandlungen in der westfälischen Stadt zurück - Prinzipien, die Russlands Präsident Wladimir Putin mit seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine untergrabe. Putins Krieg sei auch "ein Angriff auf das internationale Recht, auf die internationale globale Ordnung", sagte Baerbock.

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