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Gipfel in Biarritz:Macron sieht eine Chance in der Krise der G 7

"Vor der Verrohung der Welt nicht zurückweichen": Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (rechts) im Gespräch mit seinem amerikanischen Kollegen Donald Trump.

(Foto: Mandel Igan/AFP)

Frankreichs Präsident würde sich beim Gipfel an der Atlantikküste gerne als Vermittler positionieren. Zank wird dem Gastgeber nicht erspart bleiben - auch wenn er von vorne herein auf eine Abschlusserklärung verzichten will.

Von Nadia Pantel

Emmanuel Macron verfügt über das Talent, die Welt in finsteren Farben zu malen und sich gleichzeitig optimistisch zu zeigen. Frankreichs Präsident sieht sich als Zeitgenosse der Krise - und als Gestalter der Lösung. Vor dunklem Hintergrund strahlt es sich am hellsten. Drei Tage vor Beginn des G-7-Gipfels in Biarritz gab er eines seiner seltenen Pressebriefings und schwor die anwesenden Journalisten auf unsichere Zeiten ein. "Wir erleben einen historischen Moment der internationalen Ordnung, der sich durch eine tiefe Krise der Demokratie auszeichnet", sagte Macron. Um wenig später auf eines seiner Lieblingsthemen zu kommen, die Neuerfindung der Weltordnung: "Der zeitgenössische Multilateralismus muss verteidigt werden, indem er erneuert wird." Man dürfe "vor der Verrohung der Welt nicht zurückweichen".

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