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G-7-Gipfel:Merkel und die "großen Impulse"

Greenpeace fordert vom G-7-Gipfel ein klares Signal zur Energiewende. Angela Merkel solle ihren Vorsitz für unmissverständliche Weichenstellungen in Richtung Klimaschutz nutzen, fordert die Organisation.

Greenpeace Deutschland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgerufen, ihre G-7-Präsidentschaft für unmissverständliche Weichenstellungen Richtung Klimaschutz zu nutzen. Unmittelbar vor einem Treffen der Kanzlerin mit Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen am Montag sagte Greenpeace-Sprecher Tobias Münchmeyer der Süddeutschen Zeitung, das Gipfeltreffen im Juni im bayerischen Elmau dürfe nicht "der Ort für kleinteilige Entscheidungen oder bloße Wiederholungen alter Positionen werden". Davon habe es nach dem letzten G-8-Gipfel in Heiligendamm genügend gegeben. "Wenn die G7 nicht ihre Legitimation verlieren wollen, müssen sie große und konkrete Impulse geben", verlangte Münchmeyer. "Wir erwarten von Elmau eine Ankündigung, dass die G7 bis 2050 auf 100 Prozent erneuerbare Energien umsteigt.'' Nur auf diese Weise würden die führenden Industriestaaten wieder eine Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel einnehmen und die im Dezember anstehenden UN-Klimaverhandlungen in Paris beflügeln.

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