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G-7-Gipfel:Cool down

G7-Gipfel, Elmau

Weiter Blick, schusssichere Scheiben: Damit kein Gebirgsschütze, womöglich noch einer mit islamistischem Hintergrund, auf dumme Ideen kommt.

(Foto: Regina Schmeken)

Das Spektakel in Elmau ist vorbei. Was es gebracht hat, außer Kosten und ein paar lässiger Bilder von Obama im Werdenfelser Land? Immerhin: Die Welt soll sich nicht noch weiter erhitzen.

Angela Merkel kommt von rechts, durch eine kleine, weiße Tür, die bisher noch gar nicht aufgefallen ist hier in der großen Halle aus Stahl, Holz, Glas und Gips, eine Halle, die eigens für diese eine Gelegenheit errichtet worden ist. Die Bundeskanzlerin öffnet also höchstselbst diese Tür und schließt sie auch gleich wieder. Sie hat nicht gesehen, dass da noch jemand hinter ihr war. Und so bekommt ausgerechnet Lars-Hendrik Röller die Tür vor die Nase, Merkels wirtschaftspolitischer Berater, der diesen G-7-Gipfel ein Jahr lang vorbereitet und mindestens ein recht bedeutendes Ergebnis erzielt hat, von dem gleich die Rede sein wird. Andere leitende Angestellte würden in so einer Situation vielleicht denken: Das ist nun der Dank! Aber Röller ist kein Typ, der sich wichtig nimmt. Türe wieder auf, Röller durch. Nix passiert.

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