G20 in SüdafrikaDer Gipfel der Absagen

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Arbeiter dekorieren das Umfeld des G-20-Gipfels in Johannesburg mit Bildern von Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten - von denen einige aber nicht kommen werden.
Arbeiter dekorieren das Umfeld des G-20-Gipfels in Johannesburg mit Bildern von Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten - von denen einige aber nicht kommen werden. (Foto: Yves Herman/Reuters)

Zum ersten Mal versammeln sich die weltweit führenden Industrie- und Schwellenländer in Afrika. Doch die vorderste Reihe der Weltpolitik wird in Johannesburg fehlen, von Xi über Putin bis Trump. Manche sehen genau darin die große Chance des Treffens.

Von Paul Munzinger, Kapstadt

Kommen sie jetzt doch? Als Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa am Donnerstag in Johannesburg vor die Presse trat, zwei Tage vor Beginn des G-20-Gipfels, da wirkte er in Bezug auf eine Beteiligung der USA an dem Treffen auf einmal wieder vorsichtig optimistisch. Er berichtete von hoffnungsvollen Signalen aus Washington, von einem möglichen Sinneswandel. Und er betonte, dass die Tür bis zur letzten Minute offen stehe. Die Vereinigten Staaten „haben einen Platz am runden Tisch“, sagte Ramaphosa. „Und wir hoffen, dass ihn jemand besetzen wird.“

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