Deutschlandtag der Jungen Union:Merz tief bewegt, Söder im Bierzelt-Modus

Deutschlandtag der Jungen Union: Beifall beim JU-Tag für den israelischen Botschafter Ron Prosor auf der Bühne in der Mitte, links von ihm CDU-Chef Friedrich Merz.

Beifall beim JU-Tag für den israelischen Botschafter Ron Prosor auf der Bühne in der Mitte, links von ihm CDU-Chef Friedrich Merz.

(Foto: Moritz Frankenberg/dpa)

Das JU-Treffen ist auch ein Beliebtheitstest für Unions-Granden. Der CDU-Vorsitzende ringt an der Seite des israelischen Botschafters mit den Tränen, der CSU-Chef macht sich über die Grünen lustig. Wer besser ankommt? Schwer zu sagen.

Von Robert Roßmann, Braunschweig

Friedrich Merz ist in den vergangenen Monaten nicht überall in der CDU begeistert empfangen worden - mit seinen Zuspitzungen hat der Parteichef für erhebliche Irritationen gesorgt. Umso mehr kann er sich über diese Begrüßung freuen. Die Junge Union ist in Braunschweig zu ihrem Deutschlandtag zusammengekommen. Die Treffen des Parteinachwuchses sind für CDU-Granden immer auch ein Beliebtheitstest. Und Merz scheint ihn in Braunschweig problemlos zu bestehen. Die Union rangiere in den Umfragen bei 32 Prozent, sagt JU-Chef Johannes Winkel. "Dass wir wieder so stark sind, das ist zum ganz großen Teil dein Verdienst, lieber Friedrich Merz." Die Junge Union wünsche sich "klare Inhalte" - und es gebe nur "wenige Politiker in Deutschland, die über die letzten Jahre so klar für ein inhaltliches Profil standen, wie Du, lieber Friedrich".

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