StrafrechtFriedrich Merz will härtere Strafen für Heranwachsende

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Für Heranwachsende ab 18 Jahren solle in der Regel das Erwachsenenstrafrecht gelten, fordert CDU-Chef Friedrich Merz.
Für Heranwachsende ab 18 Jahren solle in der Regel das Erwachsenenstrafrecht gelten, fordert CDU-Chef Friedrich Merz. (Foto: Guido Kirchner/dpa)

Junge Menschen zwischen 18 und 21 Jahren fallen häufig noch unter das Jugendstrafrecht. Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz will das ändern – die SPD wirft ihm Populismus vor.

Von Roland Preuß, Berlin

Die CDU setzt schon länger auf mehr Härte gegen junge Straftäter. Nun löst Friedrich Merz mit einer Forderung nach einer Verschärfung des Jugendstrafrechts Empörung aus. „Es ist geradezu absurd, dass die CDU jungen Menschen permanent die Fähigkeit zum Wählen ab 16 abspricht, sie jetzt aber beim Strafrecht durch die Hintertür in Haftung nehmen möchte“, sagte Dirk Wiese, Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion, am Sonntag. „Friedrich Merz lässt hier den nächsten populistischen Testballon steigen.“ CDU-Chef Merz hatte in der Bild am Sonntag gefordert, dass Menschen ab 18 Jahren in der Regel nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden müssten – und nicht nach Jugendstrafrecht, wie dies bisher oft der Fall ist.

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