Nach SicherheitskonferenzMeloni übt den Spagat

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Friedrich Merz bei seinem Rombesuch im Januar: Giorgia Melonis und seine Position zu Trumps Ideologie unterscheidet sich deutlich.
Friedrich Merz bei seinem Rombesuch im Januar: Giorgia Melonis und seine Position zu Trumps Ideologie unterscheidet sich deutlich. Michael Kappeler/Michael Kappeler/dpa

Kann man gute Beziehungen zu Maga-Amerika unterhalten und doch auf EU-Linie bleiben? Giorgia Meloni versucht es: Italien soll zumindest ein bisschen an Trumps „Friedensrat“ teilnehmen. Ihre Distanz zu Bundeskanzler Merz lässt aufhorchen.

Von Elisa Britzelmeier, Rom

Giorgia Meloni war, anders als zahlreiche Staats- und Regierungschefs, nicht nach München gereist am vergangenen Wochenende. Stattdessen war sie beim Gipfeltreffen der Afrikanischen Union in Addis Abeba. Die Sicherheitskonferenz hatte Italiens Ministerpräsidentin dennoch auch aus der Ferne im Blick, ganz besonders die Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz und dessen Diagnose der „Kluft“, des „tiefen Grabens“ zwischen Europa und den USA.

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