Giorgia Meloni war, anders als zahlreiche Staats- und Regierungschefs, nicht nach München gereist am vergangenen Wochenende. Stattdessen war sie beim Gipfeltreffen der Afrikanischen Union in Addis Abeba. Die Sicherheitskonferenz hatte Italiens Ministerpräsidentin dennoch auch aus der Ferne im Blick, ganz besonders die Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz und dessen Diagnose der „Kluft“, des „tiefen Grabens“ zwischen Europa und den USA.
Nach SicherheitskonferenzMeloni übt den Spagat
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Kann man gute Beziehungen zu Maga-Amerika unterhalten und doch auf EU-Linie bleiben? Giorgia Meloni versucht es: Italien soll zumindest ein bisschen an Trumps „Friedensrat“ teilnehmen. Ihre Distanz zu Bundeskanzler Merz lässt aufhorchen.
Von Elisa Britzelmeier, Rom

Münchner Sicherheitskonferenz:Der Westen, den er meint
US-Außenminister Rubio sprach in München leidenschaftlich über die „westliche Zivilisation“. Das rührte einige. Nur zur Klarstellung: Er hält es ersichtlich mit dem Geschichtsbild von Mel Gibson, es geht da weniger um die Werte der französischen Aufklärung.
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