...etwa in Tschechien. Zwar haben die beiden Parlamentskammern für den Vertrag von Lissabon gestimmt, Präsident Vaclav Klaus (links) ist jedoch ein entschiedener Europagegner und will den Vertrag allenfalls dann unterschreiben, wenn die Iren in einem zweiten Referendum für den Vertrag stimmen.

Die Iren haben inzwischen zugestimmt, der Refomvertrag ist unterzeichnet. Doch Klaus will noch immer nicht unterschreiben. Jetzt muss das tschechische Verfassungsgericht über eine Klage von EU-kritischen Senatoren gegen den Lissabon-Vertrag entscheiden.

Der tschechische Präsident Vaclav Klaus mit EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso beim EU-Japan-Gipfel am 4. Mai 2009 in Prag.

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12. Oktober 2012, 11:482012-10-12 11:48:00 © Süddeutsche.de/anri