2014 teilten sich die Auszeichnung die erst 17-jährige Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai aus Pakistan und der Inder Kailash Satyarthi - "für ihren Kampf gegen die Unterdrückung von Kindern und Jugendlichen und für das Recht aller Kinder auf Bildung", hieß es zur Begründung. Yousafzai ist die jüngste Nobelpreisträgerin der Geschichte.

Nach der Nobelpreisverleihung:

Acht der zehn Männer, die 2012 einen Mordanschlag auf Malala Yousafzai verübt haben sollen - sie überlebte die Tat nach Schüssen in Kopf und Hals schwerverletzt - , sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Am 22. Oktober 2015 kommt ein Dokumentarfilm von Regisseur Davis Guggenheim über Yousafzai in die deutschen Kinos. SZ-Autorin Lara Fritzsche war bei der Präsentation dieses Filmes in London dabei. Sie beschreibt Yousafzai als eine junge Frau, die schnell zu einer millionenschweren globalen Marke geworden ist, und dennoch überzeugt.

Bild: dpa 8. Oktober 2015, 15:042015-10-08 15:04:39 © sueddeutsche.de/hild/hey/bavo/gal/mcs/jak/mikö