Moon Jae-in und Kim Jong-un: Freunde großer Symbolik

Mit den drei Treffen der beiden koreanischen Staatschefs in diesem Jahr stieg die Hoffnung einer ernsthaften Annäherung der verfeindeten Länder. So wurden auch die Rufe nach einem Friedensnobelpreis jedes Mal lauter und nun tauchen die Koreaner auch in den Wettlisten der Buchmacher auf. Skepsis bleibt dennoch: Dass die nukleare Bedrohung tatsächlich sinkt, wird bezweifelt, weil die Versprechungen sehr vage geblieben sind. Außerdem können die beiden nicht wegen der Treffen nominiert worden sein, die Vorschlagsfrist endete am 1. Februar, die Treffen aber fanden erst später statt.

Bild: dpa 5. Oktober 2018, 07:532018-10-05 07:53:07 © SZ.de/clli/gal/saul