Krieg und FriedenDie evangelische Kirche hält Gewaltverzicht nicht mehr für zwingend

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Schon während der Synode kam es zu Protest: Demonstranten enthüllen bei der Tagung am Montag ein Plakat.
Schon während der Synode kam es zu Protest: Demonstranten enthüllen bei der Tagung am Montag ein Plakat. (Foto: Paul-Philipp Braun/IMAGO/epd)

Die EKD präsentiert ihre Positionen zu Gewalt, Atomwaffen und Wehrpflicht in einem neuen Grundlagenpapier zur Friedensethik. Pazifisten werden damit ihre Schwierigkeiten haben.

Von Annette Zoch, Dresden

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) bittet an einen historisch aufgeladenen Ort – in die Unterkirche der Dresdner Frauenkirche. In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 brannte die Frauenkirche nach den alliierten Luftangriffen vollständig aus und stürzte in sich zusammen. Zu DDR-Zeiten blieb der Trümmerberg mitten in Dresden liegen und wurde zu einem Mahnmal des Krieges. Ende der 1980er-Jahre wurde die mit Rosen bepflanzte Brache – gegen den Widerstand der DDR-Führung – zum Schauplatz von Friedensdemonstrationen der DDR-Bürgerrechtsbewegung. Erst nach der Wende wurde die Frauenkirche mithilfe von Spenden wieder aufgebaut.

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