In vielen deutschen Städten haben am Freitag Demonstrationen der Klimaschutzbewegung Fridays for Future stattgefunden. Neun Tage vor der Europawahl am 9. Juni sollten die Kundgebungen auf die Bedeutung der EU bei der Bewältigung der Klimakrise aufmerksam machen. Gefordert wurde der EU-weite Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas bis 2035 sowie eine Verdoppelung der Investitionen in erneuerbare Energien und klimaneutrale Industrien. Das neue EU-Parlament müsse sich klar für Klimaschutz und Demokratie entscheiden, so die Botschaft. Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer zeigte sich besorgt über Gespräche Konservativer "mit italienischen Faschisten" auf EU-Ebene und warnte vor Rückschritten beim Klimaschutz.