bedeckt München
vgwortpixel

Union:Frauen an der Macht - war's das in der CDU?

Entlassung und Ernennung der Verteidigungsministerin

Nie sind CDU-Frauen mächtiger gewesen: Kanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen (Mi.) und die gerade ernannte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (li.) am 17. Juli 2019 im Schloss Bellevue.

(Foto: dpa; Bearbeitung SZ)

Drei Männer laufen sich warm für die Nachfolge von Angela Merkel. Eine Frau ist nicht in Sicht. Was ist da los? Prominente Christdemokratinnen sprechen über die Lage in ihrer Partei.

Angela Merkel steht am Ende ihrer Karriere, ihre Nachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihren Rückzug angekündigt, und in den Startlöchern für die Nachfolge stehen Armin Laschet, Friedrich Merz - und nun auch Norbert Röttgen.

Auch sonst sind Frauen in der CDU unterrepräsentiert - trotz 20 Jahren weiblicher Führung. Im Bundestag sind lediglich zwanzig Prozent der Unionsabgeordneten Frauen, schlechter sieht es nur bei FDP und AfD aus. Agrarministerin Julia Klöckner ist die einzige weibliche CDU-Vorsitzende in einem Bundesland, CDU-Ministerpräsidentinnen gibt es überhaupt keine mehr - und auch bei den Bürgermeisterinnen sieht es düster aus.

Woran liegt das? Wie leicht oder schwer ist es heute, als Frau in der CDU Karriere zu machen? Und was muss sich ändern, damit Merkel und Kramp-Karrenbauer keine Ausnahme bleiben? Die Süddeutsche Zeitung hat 20 CDU-Politikerinnen zur Lage der Frauen in ihrer Partei angefragt, fast alle haben geantwortet.

Info

Fotos: Heike Wermer und Ronja Kemmer: PR; Antonia Haufler via Twitter; Yvonne Magwas: Sven Teschke (CC BY 3.0 DE); Rest: dpa

Bildbearbeitung: Jessy Asmus

Mitarbeit: Clara Lipkowski, Camilla Kohrs

© SZ.de
Zur SZ-Startseite