FrankreichMacrons rascher Zug nach dem Abschiedsapéro

Lesezeit: 5 Min.

„Ihr könnt die Realität nicht wegwischen“: Premier François Bayrou vor der Abstimmung im Parlament.
„Ihr könnt die Realität nicht wegwischen“: Premier François Bayrou vor der Abstimmung im Parlament.
Bertrand Guay/AFP

Nach dem Sturz von Premier François Bayrou steht wieder Präsident Emmanuel Macron im Fokus. Viel Zeit hat er nicht: Eine neue Bürgerbewegung bedrängt ihn. Aber er nutzt sie, um zügig einen neuen Regierungschef zu ernennen.

Von Oliver Meiler, Paris

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Als sich am Montagabend kurz vor 19 Uhr die Sonne über Frankreich und seinen Premierminister François Bayrou senkte, versammelten sich überall im Land Menschen zum beschwingten, kollektiven Apéro – einem schadenfreudigen Drink zum Abschied. Pau de départ nannten sie die Flashmobs, ein Wortspiel: Eigentlich heißt „Abschiedsfeier“ auf Französisch ja pot de départ. Doch da Bayrou aus der Stadt Pau am Fuß der Pyrenäen stammt, dort Bürgermeister ist und nun auch dorthin zurückkehren wird, machten sich seine Gegner einen kleinen Spaß. Auch in Pau selbst, so hört man, kamen die Menschen zusammen.

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