Eine Schweigeminute bekommt im Nachhinein einen schrillen Beiton. Am vergangenen 17. Februar hat Frankreichs Abgeordnetenhaus, die Assemblée nationale, in einem außergewöhnlichen Akt Quentin Deranques gedacht, eines Mathematikstudenten, 23 Jahre alt erst, der ein paar Tage davor in Lyon zu Tode geschlagen worden war. Eine solche Hommage wird normalerweise nur Personen zuteil, die im Dienst der Nation gefallen sind, Soldaten etwa oder Polizisten.
Extremismus in FrankreichEin Herz für Hitler und Holocaustleugner
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Der Rechtsextremist Quentin Deranque wurde nach seinem gewaltsamen Tod in Lyon als „Märtyrer“ verklärt. Nun entdeckte das Enthüllungsportal „Mediapart“ Tausende verstörende Posts.
Von Oliver Meiler, Paris

Nach Ausschreitungen in Lyon:Der Tod eines jungen Rechtsextremisten wühlt Frankreich auf
In Lyon haben Links- und Rechtsextremisten aufeinander eingeschlagen. Ein rechtsextremer Student ist an seinen Verletzungen gestorben. Sein Tod lastet nun auch auf bald anstehenden Wahlen.
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