Sébastien LecornuHat Frankreichs Premier das Zeug zum Präsidenten?

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Langsam, aber stetig steigt sein Ansehen bei den Franzosen: Premier Sébastien Lecornu bei einer der vielen Etatdebatten in der Nationalversammlung.
Langsam, aber stetig steigt sein Ansehen bei den Franzosen: Premier Sébastien Lecornu bei einer der vielen Etatdebatten in der Nationalversammlung. Sarah Meyssonnier/REUTERS

Der französische Regierungschef wurde anfangs belächelt: Man gab ihm nicht lange. Nun gilt Sébastien Lecornu als möglicher Nachfolger seines Mentors Macron – dank einer wertvollen Charaktereigenschaft.

Von Oliver Meiler, Paris

Nichts treibt die französische Politik und die französischen Politiker so sehr um wie die Präsidentenwahl. Vor allem die Männer unter den Politikern. Sie ist eine Obsession. Wer etwas auf sich hält, will Präsident werden. Wenn der Termin jeweils näher kommt, wächst die Schar von mehr oder weniger deklarierten und mehr oder weniger aussichtsreichen Kronprätendenten fast täglich. Jetzt, mehr als ein Jahr vor der Wahl im Frühling 2027, zählt sie etwa zwei Dutzend Namen.

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