SicherheitspolitikFrankreich baut sein Atom-Arsenal aus

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„Um frei zu sein, muss man gefürchtet werden“: Präsident Macron am Montag auf dem Atom-U-Boot-Stützpunkt auf der Île Longue.
„Um frei zu sein, muss man gefürchtet werden“: Präsident Macron am Montag auf dem Atom-U-Boot-Stützpunkt auf der Île Longue. Yoan Valat/AP/dpa

Emmanuel Macron hält in dieser „Epoche des Wandels“ eine „fortgeschrittene Abschreckung“ für notwendig, auch für Europa. Die gesamte Entscheidung über Planung und Einsatz der nationalen Atomwaffen bleibt aber in Paris.

Von Oliver Meiler, Paris

Der Präsident der Republik und das Atom-U-Boot Le Téméraire, der Kühne. Diese Aufnahme, das war die Idee der Franzosen, sollte prominent um die Welt gehen. Als Zeichen der Zeit. Das Datum für Emmanuel Macrons Rede zur nationalen Nukleardoktrin auf der Île Longue in der Bucht von Brest, wo Frankreich einen wichtigen Marinestützpunkt unterhält, war lang geheim gehalten worden. Man kann auch sagen: Paris nährte die Spannung, es war ein Crescendo der Erwartungen. Bei der Kommunikation rund um die atomare Abschreckung geht es ja immer auch und nicht unwesentlich um Inszenierung.

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