Frankreich:Macron denkt an sein Erbe

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Frankreich: Eine Wiedergeburt, oder, etwas prosaischer vielleicht, einen Neustart, könnte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gut gebrauchen.

Eine Wiedergeburt, oder, etwas prosaischer vielleicht, einen Neustart, könnte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gut gebrauchen.

(Foto: Bertrand Guay/AFP)

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gibt seiner Partei einen anderen Namen: "Renaissance". Sie soll für einen Neustart im Land sorgen und seine Position im Kampf gegen die extremen Parteien stärken. Denn es lief bei ihm schon mal besser.

Von Kathrin Müller-Lancé, Paris

Schon am Abend des ersten Wahlgangs der Präsidentschaftswahl im April hat Macron angekündigt, eine "große politische Bewegung" zu gründen. Jetzt ist es so weit. Aus "La République en Marche" wird "Renaissance", aus der bewegten Republik nichts weniger als die Wiedergeburt. Schon bei der Europawahl 2019 war Macron mit einer proeuropäischen Liste dieses Namens angetreten, nun heißt auch seine eigene Partei so. Weil Macron bei der nächsten Wahl 2027 nicht mehr als Präsidentschaftskandidat antreten kann, könnte das durchaus ein Versuch sein, sein politisches Erbe zu sichern.

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