Frankreichs extreme RechteLe Pen zieht von Bank zu Bank, aber keine will ihr Geld leihen

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Die Wahlkampfkosten, die der Staat später vergütet, müssen Parteien zunächst selbst auftreiben: Marine Le Pen mit Blumen, Ziehsohn Jordan Bardella mit betenden Händen.
Die Wahlkampfkosten, die der Staat später vergütet, müssen Parteien zunächst selbst auftreiben: Marine Le Pen mit Blumen, Ziehsohn Jordan Bardella mit betenden Händen. Manon Cruz/REUTERS

Der Rassemblement National sucht einen Kredit von 10,7 Millionen Euro für die Präsidentschaftswahl 2027 – und wird überall abgewiesen. Ein Problem für die Demokratie?

Von Oliver Meiler, Paris

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Und wieder geht es ums Geld. Die Geschichte der Le Pens, Frankreichs langlebigster politischer Familiendynastie der Neuzeit, war schon immer gezeichnet von Finanzproblemen. Es gab Zeiten, da war ihre rechtsextreme Partei, die früher mal Front National hieß und sich seit einigen Jahren Rassemblement National nennt, nahe am Bankrott. Wie es die Le Pens, früher Vater Jean-Marie und später Tochter Marine, dann jeweils dennoch schafften, den Betrieb weiterzuführen, ist auch Umstand von Gerichtsprozessen.

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Paris
:Ist der Louvre noch zu retten?

Der Louvre ist gerade in einem etwas desolaten Zustand. Überlastung, Streiks, dann noch dieser irre Diebstahl. Es ist einfach zu viel, für die Besucher, für das Personal. Und die Massen interessieren sowieso nur Saal 711 und dieses Lächeln.

SZ PlusVon Oliver Meiler (Text) und Johannes Simon (Fotos)

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