Frankreich haben Zehntausende am Wochenende erneut lautstark Kritik an einem geplanten Sicherheitsgesetz geübt. Den Veranstaltern zufolge gab es am Samstag landesweit 64 Versammlungen. Laut Innenministerium beteiligten sich rund 32 770 Menschen an den Protesten, davon etwa 5050 in Paris. Dort wurden laut Staatsanwaltschaft am Samstagabend 26 Menschen festgenommen. In Paris kritisierten die Demonstranten nicht nur das umstrittene Sicherheitsgesetz, sie setzten sich auch für die Kultur ein. Mit dem Sicherheitsgesetz will die Regierung die Polizei besser schützen. Videoüberwachung soll ausgeweitet, das Verbreiten von Aufnahmen von Polizeieinsätzen eingeschränkt werden.