FrankreichGaddafi-Sohn belastet Sarkozy

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Saif al-Islam will dabei gewesen sein, als der frühere französische Präsident Wahlkampfspenden von Libyens Diktator erhalten hat. Offenbar arbeitet der Gaddafi-Sohn an einem politischen Comeback.

Von Moritz Baumstieger, München

Ein Zeuge könnte dem französischen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy gefährlich werden. Sarkozy ist wegen mutmaßlich illegaler Wahlkampffinanzierung in Bedrängnis geraten. Der Zeuge meldete sich per WhatsApp-Nachrichten bei dem Fernsehsender Euronews. Er verfüge über Beweise, schrieb der Informant, dass Sarkozy vor elf Jahren Millionen Euro von Libyens damaligem Machthaber Muammar al-Gaddafi erhalten habe. Bei der Übergabe einer Teilsumme an Sarkozys Stabschef sei er persönlich zugegen gewesen, behauptete der WhatsApp-Schreiber; außerdem könne er weitere Augenzeugen der Transaktion benennen.

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