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Straches Ibiza-Affäre:"A bsoffene Gschicht"

"Joschi, mach das klar, mach das klar": Strache hat stets den Saubermann gegeben. Das Video zeigt ein anderes Bild.

(Foto: SZ)

Wie der Rechtspopulist Heinz-Christian Strache über ein heimlich aufgenommenes Video stürzte und wie die SZ an das Material kam. Ein Rückblick auf die Ibiza-Affäre.

Von Leila Al-Serori, Oliver Das Gupta, Peter Münch, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer

Die österreichische Staatskrise nimmt an einem lauen Juliabend auf Ibiza ihren Lauf: Vor einer weiß getünchten Villa in der Nähe des Örtchens Sant Rafel de Sa Creu hält ein Wagen. Aus dem Fahrzeug steigt der österreichische Spitzenpolitiker Heinz-Christian Strache, begleitet von seinem Parteifreund Johann Gudenus und dessen Ehefrau Tajana. Strache ist zu der Zeit, im Juli 2017, der Chef der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) und deren Spitzenkandidat für die drei Monate später anstehende Nationalratswahl. Strache und das Ehepaar Gudenus treffen an diesem Abend eine junge Frau, die ihnen als schwerreiche Nichte eines Putin-nahen russischen Oligarchen vorgestellt wurde.

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