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Forbes-Liste 2009:Merkel bleibt die mächtigste Frau der Welt

Im vierten Jahr in Folge hat das US-Magazin Forbes die deutsche Kanzlerin zur mächtigsten Frau der Welt gewählt. Erstmals ist auch First Lady Michelle Obama auf der Liste.

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Im vierten Jahr in Folge hat das Wirtschaftsmagazin Forbes Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur mächtigsten Frau der Welt gekürt. Die Kanzlerin führt weiter die Liste der hundert einflussreichsten Frauen der Welt an, die das US-Magazin in der Nacht zum Donnerstag veröffentlichte.

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Dominiert wird die Liste von Konzern- und Bankchefinnen, die weniger als die Kanzlerin in der Öffentlichkeit stehen. Auf Platz zwei folgt, wie im vergangenen Jahr, die in Deutschland wenig bekannte Chefin des staatlichen Einlagenfonds der US-Banken, Sheila Bair. Angesichts der Finanzkrise musste sie in diesem Jahr bereits über die Schließung von 77 US-Banken wachen.

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Unter den Frauen auf den ersten zehn Plätzen sind außer Merkel nur Managerinnen, darunter die PepsiCo-Chefin Indra Nooyi auf Platz drei. Die Inderin legte eine rasante Karriere bei dem US-Getränke-Konzern hin und ist seit 2006 Vorstandschefin dort. Bereits im vergangenen Jahr landete sie auf dem dritten Rang.

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Die Vorstandsvorsitzende des britischen Bergbaukonzerns Anglo American, Cynthia Carroll, und die Chefin von Singapurs Staatsfonds Temasek, Ho Ching (Foto), landeten in den Top Ten der mächtigsten Frauen der Welt auf den Plätzen vier und fünf. Ching ist mit Lee Hsien Loong, dem Premierminister Singapurs, verheiratet.

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Auf Rang sechs und sieben folgen die Geschäftsführerin von Kraft Foods, Irene Rosenfeld, und Ellen Kullman, die an der Spitze des Chemiekonzerns DuPont steht. Auf Platz acht wird Angela Braly, Geschäftsführerin von WellPoint Inc., gelistet. Auf Platz neun liegt die französische Geschäftsfrau Anne Lauvergeon (Foto), Chefin des Energie- und Nukleartechnik-Unternehmens Areva. Auf Platz zehn folgt Lynn Elsenhans. Sie leitet Sunoco, eines der führenden Unternehmen der Gas- und Erdölindustrie.

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Erstmals auf die Liste der mächtigsten hundert Frauen hat es die First Lady der USA, Michelle Obama, geschafft. Die Frau von Präsident Barack Obama landete auf Platz 40 - und damit zwei Plätze vor der Queen. Bei der Zusammenstellung der Liste werden die Medienpräsenz der Kandidatinnen, die Macht ihres Amtes sowie Größe und Wichtigkeit der Staaten, Firmen oder Organisationen, die von ihnen gelenkt werden, berücksichtigt.

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Neu aufgenommen wurden außerdem die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay auf Platz 63 und die Ministerpräsidentin von Bangladesch, Hasina Wajed (Platz 78). Die neue isländische Regierungschefin Jóhanna Sigurdardóttir (Foto), die derzeit den EU-Beitritt ihres Landes vorantreibt, landete auf Platz 74.

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Auch Ministerinnen aus dem Kabinett von US-Präsident Barack Obama schafften es auf die Forbes-Liste: Heimatschutzministerin Janet Napolitano (Foto) landete auf Platz 51, ihre Kollegin aus dem Gesundheitsministerium, Kathleen Sebelius, auf Platz 56.

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Sonia Sotomayor, die neue Richterin am Obersten Gerichtshof der USA, schaffte auf Anhieb Platz 54. Die Nominierung der ersten Lateinamerikanerin für den Supreme Court hatte in den USA für Aufsehen gesorgt.

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US-Außenministerin Hillary Clinton belegt Platz 36. Im vergangenen Jahr, als sie mit dem jetztigen Präsidenten Obama um die Nominierung zum demokratischen Präsidentschaftskandidaten eiferte, war es noch Platz 28. Nun ist sie hinter die Präsidentin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, abgerutscht. Die britische Königin Elizabeth II. verbesserte sich dagegen von Platz 58 im Vorjahr auf Platz 42.

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(sueddeutsche.de/dpa/AFP/AP/af/mati/cmat)

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