Sexueller MissbrauchKirchen, Kinderschutz- und Sportverbände fordern Hilfe für Missbrauchsopfer

Lesezeit: 2 Min.

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU, re.) will eine neue Lösung für Missbrauchsopfer, während Kerstin Claus, Unabhängige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, am bisherigen Fonds festhalten will.
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU, re.) will eine neue Lösung für Missbrauchsopfer, während Kerstin Claus, Unabhängige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, am bisherigen Fonds festhalten will. (Foto: Andreas Gora/Imago)

In einer ungewöhnlich breiten Initiative wenden sich 27 Institutionen an Unions- und SPD-Fraktion: Sie fordern, dass der Fonds Sexueller Missbrauch fortgesetzt wird. Doch es gibt rechtliche Bedenken.

Von Valerie Höhne und Annette Zoch

Ein so breiter Aufruf ist selten: Beide großen Kirchen, der Deutsche Olympische Sportbund, die deutsche Sportjugend, der Kinderschutzbund, die Psychotherapeutenkammer und mehrere Betroffenen-Initiativen haben sich am Dienstag in einem Brandbrief an die Vorsitzenden von Unions- und SPD-Fraktion gewandt. Sie protestieren darin gegen ein drohendes Aus des Fonds Sexueller Missbrauch (FSM) auf Bundesebene.

Zur SZ-Startseite

Missbrauch im SOS-Kinderdorf
:„Der Dorfleiter prügelte mich wegen schlechter Noten im Zeugnis fast zu Tode“

Immer mehr Betroffene melden sich, weil sie in SOS-Kinderdörfern missbraucht wurden. Sie bekommen bis zu 100 000 Euro für ihr Leid. Doch ist das genug? Bei manchen Opfern wächst die Wut über die Aufarbeitung.

SZ PlusVon Kathrin Aldenhoff und Joachim Mölter

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: