EnergieversorgungFlüssigerdgasterminal – auf einmal überflüssig?

Lesezeit: 2 Min.

Die fast 300 Meter lange  Energos Power  in Mukran auf Rügen.
Die fast 300 Meter lange Energos Power in Mukran auf Rügen. (Foto: Stefan Sauer/dpa)

Kein LNG-Terminal hat so viel Ärger ausgelöst wie das auf Rügen. Jetzt will der Betreiber eines von zwei Schiffen loswerden, doch das gestaltet sich schwierig. Nicht sein einziges Problem.

Von Michael Bauchmüller und Georg Ismar, Berlin

Es war ein Projekt ganz nach dem Geschmack des Kanzlers. Zwei Unternehmer, die in Windeseile ein Terminal für Flüssigerdgas organisieren – das war genau das „Deutschlandtempo“, das sich Olaf Scholz vorgestellt hatte. Nach dem Stopp russischer Gaslieferungen brauchte es dringend Alternativen, die Firma Deutsche Regas lieferte sie. Bei jeder Gelegenheit machte sich Scholz für das Projekt stark. Doch jetzt hat der Bund vor allem Ärger damit.

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:Gas um jeden Preis?

Interne Dokumente belegen, wie viel die Bundesregierung unternommen hat, damit über Rügen Flüssigerdgas importiert wird. Doch der Start lässt auf sich warten – und der Widerstand reißt nicht ab.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller, Georg Ismar

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