Es war ein Projekt ganz nach dem Geschmack des Kanzlers. Zwei Unternehmer, die in Windeseile ein Terminal für Flüssigerdgas organisieren – das war genau das „Deutschlandtempo“, das sich Olaf Scholz vorgestellt hatte. Nach dem Stopp russischer Gaslieferungen brauchte es dringend Alternativen, die Firma Deutsche Regas lieferte sie. Bei jeder Gelegenheit machte sich Scholz für das Projekt stark. Doch jetzt hat der Bund vor allem Ärger damit.
EnergieversorgungFlüssigerdgasterminal – auf einmal überflüssig?
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Kein LNG-Terminal hat so viel Ärger ausgelöst wie das auf Rügen. Jetzt will der Betreiber eines von zwei Schiffen loswerden, doch das gestaltet sich schwierig. Nicht sein einziges Problem.
Von Michael Bauchmüller und Georg Ismar, Berlin
