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Flüchtlingspolitik in Italien:Italiens Widerständler

Sandro Veronesi

Auch der italienische Schriftsteller Sandro Veronesi bezog in einem offenen Brief Stellung zur Situation im Mittelmeer.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der rechtspopulistische Innenminister Matteo Salvini verschärft täglich den Tonfall - die Opposition schweigt und überlässt ihm die Bühne. Über diejenigen, die nun ihre Stimme erheben.

Von Oliver Meiler

Italien ist wie betäubt, politisch anästhesiert. Seit die Populisten regieren und an der humanistischen Tradition des Landes kratzen, sind alle anderen Stimmen verstummt. Mehr als einen Monat geht das schon so. Matteo Salvini, der rechteste Innenminister seit republikanischem Gedenken, verschärft jeden Tag den Tonfall, droht den Schwächsten mit seiner Härte, will die Häfen nun auch für italienische Rettungsschiffe im Mittelmeer schließen, sogar für jene der nationalen Küstenwache. Und die linke Opposition? Sie schweigt. Mehr noch: Sie gibt sich mit ungebrochener Lust ihrer eigenen, mittlerweile psychodramatischen Zerfleischung hin.

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