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Flüchtlinge:Warten auf eine neue Heimat

Im vergangenen Jahr haben so wenig Flüchtlinge eine neue Heimat gefunden wie seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr. Weltweit hätten Länder 22 770 der 1,44 Millionen Menschen permanent aufgenommen, berichtete das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) am Montag in Genf. Dabei handelt es sich um Menschen, die auf lange Sicht nicht in ihre Heimat zurückkehren und nicht in den Ländern bleiben können, in die sie zunächst geflüchtet sind. Die meisten Flüchtlinge haben die USA aufgenommen: 6740. Nach Schweden, Kanada, Norwegen folgt Deutschland mit 1396 Aufnahmen auf dem fünften Platz. Von den 1,44 Millionen Menschen, die nach UNHCR-Einschätzung umgesiedelt werden müssen, befindet sich fast die Hälfte in Afrika. Viele warten seit Jahren auf eine Umsiedlung. Mit Abstand die meisten neuen Anträge auf Umsiedlung betrafen Syrer.

© SZ vom 26.01.2021 / dpa
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