Flüchtlinge auf dem Mittelmeer:In die Tiefe gerissen

Lesezeit: 3 min

Vor Libyens Küste ist erneut ein Boot gekentert. Die Behörden können nicht ausschließen, dass mehr als 200 Flüchtlinge ertrunken sind. Doch die herbeigeeilten Schiffe haben auch viele Menschen gerettet.

Von Andrea Bachstein

"Es war ein schrecklicher Anblick, sie haben sich an allem festgeklammert, was irgendwie schwamm" - an Schwimmwesten, an jedem Gegenstand mit Auftrieb. So schilderte Juan Matias die Szene des Schiffsunglücks am Mittwoch etwa 30 Kilometer vor Libyens Nordwestküste. Man habe gesehen, wie einige der Flüchtlinge untergingen, andere trieben schon tot im Wasser, berichtete Matias. Der Koordinator von Ärzte ohne Grenzen (MSF) war an Bord der Dignity 1 , eines Schiffes der Organisation, das von der italienischen Küstenwache alarmiert worden und zur Rettung geeilt war.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Zuhören
Leben und Gesellschaft
»Nur darauf zu warten, selbst zu erzählen, tötet jede Kommunikation«
Unbekanntes Italien
Die bessere Seite des Lago Maggiore
Mandy Mangler
Intimgesundheit
"Nennt eure Vulva so oft wie möglich beim Namen"
Julia Shaw
Sexualität
"Die Mehrheit der Menschen ist wahrscheinlich bisexuell"
Eurovision Song Contest
Danke, Europa
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB