Finanziers der US-RepublikanerMillionen für die Kandidaten

Der Vorwahlkampf der Republikaner ist teuer. Daher erhalten die Kandidaten von konservativen Großspendern Millionensummen. Ihre Milliarden haben diese Geber mit Öl, Kasinos, Finanzspekulationen oder im Silicon Valley gemacht. Genauso unterschiedlich wie ihre Karrieren sind ihre politischen Prioritäten. Doch es eint sie ein Wunsch: die zweite Amtszeit Barack Obamas zu verhindern. Eine Übersicht über die einflussreichen Geldgeber.

Der Vorwahlkampf der Republikaner ist teuer: Die Kandidaten erhalten von konservativen Großspendern Millionensummen. Ihre Milliarden haben diese Geber mit Öl, Kasinos, Finanzspekulationen oder im Silicon Valley gemacht. Genauso unterschiedlich wie ihre Karrieren sind ihre politischen Prioritäten. Doch es eint sie ein Wunsch: die zweite Amtszeit Barack Obamas zu verhindern. Eine Übersicht über die einflussreichen Geldgeber.

Der Besorgte: Kasino-König Sheldon Adelson ist der wohl bekannteste Einzelspender der Republikaner. Mit zehn Millionen Dollar hat der 78-Jährige Newt Gingrich vor dem Ende seiner Wahlkampagne bewahrt. Diese Spende entspricht aber gerade mal 0,044 Prozent seines Vermögens: Denn Adelson verfügt über 25 Milliarden Dollar und ist damit der achtreichste Mann der Welt. Er kam als Sohn osteuropäischer Juden in die USA und baute dort sein Vermögen auf. Laut Gingrich speist sich Adelsons Spendierfreude vor allem aus der Befürchtung, Iran könne Israels Existenz mit Atomwaffen bedrohen.

Bild: REUTERS 27. Februar 2012, 15:372012-02-27 15:37:29 © Süddeutsche.de/reuters/afp/dpa/sana