Brand in Berlin-MitteUmspannwerk durch Brand beschädigt

Die Polizei sichert den Tatort an einem Berliner Umspannwerk ab.
Die Polizei sichert den Tatort an einem Berliner Umspannwerk ab.
Sven Kaeuler/dpa

Die Ursache soll ein technischer Defekt gewesen sein. Dieser soll einen Kurzschluss ausgelöst haben, der zu einer Explosion führte. Die Ermittlungen laufen noch.

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Ein Brand in einem Umspannwerk in Berlin-Tiergarten ist nach ersten Erkenntnissen durch einen technischen Fehler entstanden. Es sehe aktuell so aus, dass ein technischer Defekt einen Kurzschluss ausgelöst habe, der zu einer Explosion führte, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Die Untersuchung durch die Experten der Kriminaltechnik im Landeskriminalamt (LKA) laufe aber noch.

Das Feuer im Bezirk Mitte beschädigte einen Teil des Umspannwerkes. Zudem stand ein Fahrzeug auf einer Baustelle auf dem Gelände des Umspannwerkes in Vollbrand, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Die Stromversorgung in der Stadt sei nicht beeinträchtigt, sagte ein Sprecher von Stromnetz Berlin der Deutschen Presseagentur. Verletzt wurde niemand.

Bei der Feuerwehr war um 2.41 Uhr ein Alarm eingegangen. Die Feuerwehrleute löschten den Brand in dem Gebäude und an einem Transporter. Der Tunnel mit den Stromleitungen sei nicht betroffen gewesen, sagte Per Kleist, Vizechef der Feuerwehr.

Betreiber des Umspannwerkes ist der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz. Ein Sprecher sagte, es sei ein „erheblicher Schaden“ entstanden, in der Nacht habe es eine Explosion gegeben.

Mehrere Sabotageaktionen auf das Stromnetz

Zuletzt hatte es mehrere Sabotageaktionen gegen das deutsche Stromnetz gegeben. Die Vorfälle konzentrieren sich auf Nordrhein-Westfalen (NRW), Brandenburg und Sachsen. Es läuft eine intensive Fahndung nach einem Mann. Polizei und Staatsanwaltschaft in Brandenburg und NRW hatten am Samstag einen gemeinsamen Fahndungsaufruf mit zwei Fotos eines 48-Jährigen veröffentlicht und bitten die Bevölkerung um Hinweise.

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